Die Umsetzung

So, genug der langen Vorbereitung! Jetzt wird der Plan Realität...

Die Entscheidung ist gefallen: nach langem Ringen wird unser Wägelchen um 10 cm verbreitert. Klingt nicht nach viel, aber auf die Länge von 8,7 m gerechnet haben wir uns damit in unserem Tiny House den Platz für die dringend benötigte Waschmaschine geschaffen 😉

Am Freitag kommen die notwendigen Stahlprofile und dann heißt es Bohren und Schrauben. Vorher rockt Tanja an der Schleifscheibe und lässt dem Rost keine Chance, während ich mich gemütlich zurücklehnen kann 😉

Der Boden kommt runter und wird mit 28 mm Rauspund neu aufgebaut damit's auch schön schnuckelig wird und wenn alles nach Plan läuft, dann stehen Mitte Oktober die ersten Wände! Ist schon krass wie weit wir in drei Wochenenden bereits vorangekommen sind.

Tja, und was ist mit dem Plan? Leute, was soll ich sagen, der Plan funktioniert 😉

Also, erstmal mich in mein schickes Schweissergewand geschmissen, die Elektroden vorgeglüht und ran an die Schweissnaht. Die letzte Schweissnaht sah sogar richtig schick aus, aber man darf natürlich auch nicht die erschwerten Bedingungen außer Acht lassen.

Weiter gehts zum neuen Boden. Eine tolle Arbeit und ein noch schöneres Ergebnis. Nun überlegen wir schon, ob wir Rauspund nicht auch für den inneren Boden verwenden sollen. Naja, mal sehen. Bis zum nächsten Jahr ist ja noch ein wenig Zeit.

So, und jetzt: Licht aus und Spot an! Die Wände werden gestellt! Mein erster Gedanke: verdammt ist das Ding riesig. Aber genial wie es sich jetzt schon anfühlt. Selbst anwesende Passanten sind vom erzielten Baufortschritt beeindruckt 😉 Aber seht selbst wie unser neues Wägelchen das Licht der Welt erblickt...

FINALE 2015!

Seht selbst 😉

Schluss mit FINALE!

Das ist ja nicht auszuhalten. Bis zum Frühjahr die Hände in den Schoß legen? Nö, das geht gar nicht sagen Tanja und Thommi 😉 Also gibt's jetzt erstmal einen schönen Ofen für die kalten Winterbautage. Ein Schnäppchen vom Hellweg, dass Tanja aufgetan hat.

Außerdem haben wir jetzt schon 3 Fenster und am kommenden Wochenende gibt's zusätzlich noch ein Fenster und die Terassentür! Wäre doch gelacht wenn wir nicht noch in diesem Jahr die ersten Fenster einbauen könnten.

Und der Knaller zum Schluß: der Unimog hat einen glücklichen Käufer gefunden. In Zukunft wird er wieder seiner ursprünglichen Bestimmung frönen können. Er soll in der Waldbewirtschaftung eingesetzt werden. Na dann, alles Gute dem Unimog und seinem neuen Besitzer Lars!

Welcome 2016 !!

Halleluja, es geht weiter. Die endlose Zeit des Wartens hat ein jähes Ende gefunden. Bei 5 Grad frieren die Finger nicht mehr am Fahrgestell fest, also wird wieder in die Hände gespuckt 😉

Den Winter hat unser kleiner Wohlwagen mehr oder weniger gut überstanden und nun ist die Zeit für den Abriss der 2. Hälfte endlich gekommen.

Meine geliebte Makita darf jetzt endlich zeigen was in ihr steckt und innerhalb eines Tages wandelt sich der verbliebene Originalaufbau zu einem wohlsortierten Häufchen Schrott 😉

Den Pinsel geschwungen und die verbliebene Rostschutzfarbe aufgepinselt, einen Transporter bestellt und ab geht's zum Possling und zu Hornbach.

Der Rauspund Boden ist innerhalb eines Tages aufgenagelt.

Ha, jetzt kann ich auch die Hornbach Werbung nachvollziehen:

Du lebst. Erinnerst du dich?

JA! Und wie 😉

Das Dach

Und weiter geht's mit dem Dach. Hab ein bisschen Stress weil das schlechte Wetter angekündigt ist zum Vatertag und ich endlich den Wagen regendicht haben möchte. Also 4 Tage am Stück rangeklotzt. Das Ergebnis: die Wände stehen, das Dach ist zu 2/3 mit Rauspund gedeckt und mir tut einfach jeder Knochen weh... Aber durch Tanja's liebevolle Versorgung mit Smoothie und Picknick ist alles halb so schlimm 😉

Ich erzähl jetzt mal nicht wie sie von da oben wieder runtergekommen ist...

Der Innenausbau

So, die Zeit des Innenausbaus ist gekommen. 16 mm Agepan Platten wollen wir für die Küchenseite verwenden. Diese werden auf eine 18 mm Konterlattung geschraubt, um eine Installationsebene für die elektrische Verkabelung zu haben.

Also, rein mit der Dämmung, die Dampfbremse aufgetackert, 120 m NYM Kabel verlegt und das Ganze mit Agepan verkleidet. So langsam bekommt das Wägelchen auch innen Kontur und der ersten Übernachtung steht nichts mehr im Wege 😉

Go West

So, es ist an der Zeit unseren Ausblick aus dem Wagen zu verändern. Bisher blickten wir in Richtung Osten über die Wiesen Brandenburgs, standen dafür aber eben im Schatten zur Mittagszeit. Tanja meint sie möchte aber gern die Sonnenuntergänge aus dem Wagen heraus geniessen. Tja, da bleibt nur den Unimog vor den Wagen spannen und das Ganze einfach um 180 Grad drehen.

Stichwort 'einfach': 2 Stunden und einige Wutanfälle über das eigene Unvermögen hab ich gebraucht um unseren weissen Elefanten rückwärts einzuparken. Unfassbar 😉