Der Plan

Nach der Bestandsaufnahme folgt der Plan...

In Anbetracht der Tatsache, dass der Winter ja nun nicht mehr so wirklich fern ist, haben wir uns beim Neuaufbau für die Modulbauweise entschieden. Der Aufbau wird aus insgesamt 10 Wandmodulen bestehen, die wir Schritt für Schritt fertigen können. Die Wände werden in Ständerbauweise mit Kistensperrholz Beplankung hergestellt. Gleichzeitig werden wir die Gesamtlänge von 8m auf 8,7m verlängern und auch den Boden neu aufbauen.

Also, ran an die Buletten 😉 Hänger gemietet und ab zum Possling, um das notwendige Holz für die ersten 5 Module zu besorgen. Damit sollten wir bis zum Wintereinbruch beschäftigt sein.

Als nächstes beginnt der Abriss: mein Lieblingsjob! Nach 10h Abriss hatte ich allerdings dann auch erst einmal die Nase voll...

Am nächsten Tag war dann auch schon das erste Modul an der Reihe. Bohren, sägen, hämmern, fluchen, freuen und schon stand nach 8h die erste Wand! Das lässt doch hoffen...

Aber das Schönste ist: Tanja lacht wieder 😉

Ok, aber 8h für eine Wand? Das geht ja gar nicht 😉 Und siehe da, das mentale Training unter der Woche trug erste Früchte. Für die zweite und dritte Wand brauchte ich dann nur noch jeweils 3h und erste Hochrechnungen erforderten eine Planänderung. Bevor es mit den Wänden weitergehen kann muss ich erst einmal für Platz auf dem Wägelchen sorgen. Also wieder die Abrissbirne geschwungen und das nächste Drittel abgerissen. Mehr geht jetzt aber auch nicht, denn irgendwo müssen wir ja das Material unterbringen.

Ausserdem hat sich herausgestellt, dass der Boden raus und verstärkt werden muss. Tja, wie sagte der alte Moltke so treffend: kein Plan überlebt die erste Feindberührung...

Schon gar nicht wenn Tanja den Plan sieht 😉 Deshalb gibts neben der Verlängerung auch noch ne Verbreiterung des Wägelchens denn die Waschmaschine braucht ja auch ein Plätzchen...